Recruitingfilme sind kein „must-have“? IRRTUM

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Für effizientes und zielgerichtetes Personalmarketing ist ein Recruiting-Video das perfekte Matching-Tool .

Die Kosten für den Rekrutierungsprozess werden durch diesen Film enorm gesenkt.

  • Immer weniger Menschen werden in Zukunft dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
  • Unternehmen stehen schon heute im großen Wettbewerb um perfekte Arbeitskräfte.

Employer-Branding heißt, sich als Arbeitgeber in Szene zu setzen – attraktiv!

Das Unternehmen sollte potenzielle Mitarbeiter begeistern. Das beste Kommunikationsmittel dafür ist Film. Durch diese emotionale Wirkung mit den bewegten Bildern sprechen Sie unmittelbar passende Kandidaten an.

 

Immer weniger Menschen werden in den nächsten Jahren dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Recruitingfilme werden im Employer-Branding zum festen Bestandteil werden.

  • Die Filme bieten eine hervorragende Darstellungsform um SoftSkills darzustellen. Wie kann man sonst das Arbeitsklima, oder das Work-Life-Balance besser kommunizieren?
  • Der Wandel in der PR hat bereits statt gefunden. Unternehmen werden durch die SozialenMedien gezwungen die Unternehmenssprache zu überdenken und anzupassen um Aufmerksamkeit zu schaffen. Die klassische Werbung hat fast abgedankt und funktioniert einfach nicht mehr. Direkter, ehrlicher und trendiger wird die PR.
  • Junge Menschen haben mittlerweile ein völlig anderes Nutzungsverhalten, die vor allem unterwegs immer online sind. Videos sind für Tablets und Smartphone der optimale Content und passen hervorragend zum Verhalten. Recruitingfilme tragen diesem Trend Rechnung.

Müssen Recruitingvideos besonders originell sein?

Was willst Du erreichen und willst Du ein Recruitingvideo einsetzen? Klar auf der Webseite in der Rubrik Karriere sollte ein Recruitingvideo eingesetzt werden. Onlinestellenanzeigen, SocialMedia machen weiteren Sinn. Diese Filme sind ausschlaggebende Faktoren warum sich Jobsuchende in Deiner Firma bewerben. Arbeitnehmer bevorzugen Unternehmen die ein besonders gutes Arbeitsklima haben, das wissen wir nicht erst seit der Studie der Uni Bamberg. (Zur PDF der Uni Bamberg)

 

Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeiten, sicherer Arbeitsplatz sind unverzichtbar geworden. Immer wichtiger werden diese Faktoren für junge Mitarbeiter.

 

Diese Soft-Skills sollten in einem Recruitingvideo aufgegriffen werden. Die Authentizität spielt eine übergeordnete Rolle. Wenn ich als Bewerber Dir das „abkaufe“ werde ich ernsthaft über einen Arbeitsvertrag nachdenken. Authentizität ist also das Stichwort und somit wichtiger als Originalität.

 

Beides miteinander verbinden spricht natürlich nichts dagegen. Da sollte ich als Arbeitgeber unterscheiden. Bin ich eine Werbeagentur oder ein Steuerberater. 

In Onlinekampagnen die ausschließlich auf den Arbeitgeber aufmerksam machen sollen stellt das Video natürlich eine Ausnahme dar. Ein sogenannter Trailer, der kurz und knackig bestimmte Zielgruppen ansprechen soll haben diese Videos nur ein Ziel: Locke potentielle Bewerber auf die Karriereseite des Arbeitgebers.. Der Interessent findet dort ausreichend Gründe, natürlich auch durch Videos, eine Bewerbung abzusenden. Der „Spiegel“ hat deutlich aufgezählt wie man es auf keinen Fall machen soll. Besonders originell wollten die Personalchefs Aufmerksamkeit auf sich ziehen. (Hier geht’s zum Spiegel Bericht)

 

Der Schuß ging nach hinten los.

 

Sie glauben das Ihr Recruitingvideo die Zahl der Bewerber erhöht?

So wie die Arbeitswelt wirklich ist sollte ein Recruitingvideo das Unternehmen zeigen. Bewerbern gefällt was sie sehen, oder eben nicht. So soll es sein und ist auch gewollt.

Der Bewerber sollte zum Unternehmen passen, wenn dieser aufgrund des Videos eine Bewerbung absendet.

Die Bewerber die sich, aufgrund des Videos, entgegen eine Bewerbung entscheiden hätten dieses ohne Video vielleicht nicht getan und hätten im Bewerbungsgespräch, spätestens in der Probezeit die Realität erfahren.

Du als Unternehmen gewinnst dadurch. Zeit!

Die Zahl der Bewerber steigt also nicht, sondern wahrscheinlich das Matching. Recruitingfilme unterstützen die Firmen den passenden Kandidaten zu finden. Deshalb ist die Authentizität in einem Recruitingfilm so wichtig. Niemandem ist geholfen eine rosarote Arbeitswelt zu generieren die nicht der Realität entspricht.

 

Ist ein Recruitingfilm ein Imagevideo?

Imposant, besonders toll soll ein Imagefilm ein Unternehmen darstellen. Imagefilm ist ein Werbefilm mit schönen Bildern und vielleicht einer Stimme die über das Imagevideo gelegt wird. Diese Art von Videos sollen B2B Kunden und Endkunden beeindrucken und für eine positive Stimmung sorgen.

Ein Recruitingvideo sollte unbedingt eine andere Zielgruppe erreichen. Es sollen potentielle Bewerber und keine Kunden angesprochen werden, denn die Wünsche der Bewerber sind klar.

 

Gutes Arbeitsklima, flexible Arbeitszeiten, sicherer Arbeitsplatz mit einem guten Work-Life-Balance ist ihnen wichtig.

 

Die Zielgruppe bestimmt quasi den Inhalt und die Machart des Videos, den die Wünsche sind klar definiert. Sogenannte „weiche Faktoren“ müssen in den Mitarbeitervideos thematisiert werden um sich von anderen Unternehmen klar abzusetzen.

Du kannst potentiellen Mitarbeitern kein Y für ein W „verkaufen“. Potentiellen Bewerbern müssen Deinem Recruitingvideo glauben schenken, daher das entscheidende Element Authentizität, daher ist es wichtig, dass das Video glaubhaft ist und keinen gewerblichen Charakter hat wie das typische Imagevideo.

Dies gelingt sehr gut mit journalistischen Darstellungsformen, wie Interviews und Reportagen. Gewähre den potentiellen Bewerbern hinter den Kulissen einen Blick.

 

Es soll authentisch wirken, also muss die Kamera wackeln?

YouTube und Co inspiriert natürlich die Unternehmen, Recruitingvideos in eigener Regie zu produzieren.

Das Video wirkt besonders authentisch, wenn es mit einfachen Mitteln gedreht wird und das wackelnde Amateurvideo unterstützt den „ehrlichen“ Charakter.

 

Sehr geehrte Personal- und Marketingchefs. Dies ist absoluter Unsinn. Es ist was es ist – ein schlecht gedrehtes Video mit klassischen Anfängerfehlern.

 

  • Dramaturgieaufbau fehlt komplett. Ein Drehkonzept fehlt und die Folge daraus: Der Rote Faden und Spannungsaufbau fehlt sowie der Sinn des Videos ist oftmals nicht deutlich.
  • Die Protagonisten sind schlecht ausgeleuchtet. Die Drehorte werden nicht den Lichtsituationen angepasst und es fehlt schlicht an geeignetem Lichtequipment. Die Protagonisten sitzen im dunkeln ist die Folge davon.
  • Die Tonqualität ist Miserabel weil kein geeignetes Tonequipment verwendet wurde. Die Folge daraus ist, dass die o-Töne schlecht oder gar nicht verstanden werden.
  • Grundlegende Techniken wie Gegenschnitt, JumpCut werden in der Postproduktion nicht eingesetzt. Die O-Töne werden falsch oder gar nicht geschnitten. Es entsteht ein langes und langweiliges Video bei dem der Fokus nicht auf die richtigen Themen gesetzt wird.
  • Die Interviewstrategie wird falsch gewählt, die Protagonisten schauen in die falsche Richtung und wirken somit sehr unbeholfen

 

NEIN, Auszubildende sind nicht der geeignete Motor ein feines Recruitingvideo in Eigenregie zu produzieren. JA, sie sind jung, kennen sich mit den neuen Medien aus und wissen wie man im Internet surft, aber sie können kein professionell wirkendes Recruitingvideo erstellen. Nimm als Unternehmer nicht bewusst ein schlecht produziertes Video in Kauf, weil es ja „authentisch“ wirken soll.

 

JA, Azubis können trotzdem bei einem professionellen Recruitingvideo mitgestalten. Lassen Sie zum Beispiel Ihre Azubis im Rahmen eines Workshops unter unserer Anleitung einen Film produzieren. Der Mehrwert für Ihre Auszubildende und Ihrer Firma ist enorm.

Von |2017-05-18T23:19:52+00:0018.05.2017|Allgemein, FILM|0 Kommentare
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